FAQ

/FAQ

Die neuen Wimpern sind lang, dicht, voll, kräftig und schön.

Sie können Ihre Wimpern genießen, ohne Ihren Lebensstil zu verändern.
Die Wimpern sind resistent gegen Wasser, Schweiss und Tränen. Sie können bedenkenlos baden gehen, duschen und sich wie sonst frei bewegen!

Ja das Schminken der Augen ist völlig unbedenklich!

ACHTUNG:

nur wasserlösliche Schminke verwenden!

beim Abschminken darauf achten, ölfreien Makeup entferner zu benutzen!

Die neuen Wimpern werden nie direkt auf dem Augenlid angebracht.

Die Anwendung ist komplett schmerzfrei und ist weder für die Augenlider noch für die Wimpern schädlich oder bedenklich (bei richtiger Pflege!).

Wir bieten zwei Formen der Wimpernverlängerungen an:

Die komplette Wimpernverlängerung erfolgt bei geschlossenen Augen.

Der Wimpernspezialist wird mit einer speziell geschulten Technik auf Ihre natürlichen Wimpern einzelne Wimpern oder ein Wimpernbändchen mittels eines speziellen Klebers fixieren.

 

Dauer:

Einzelwimpern:

Erstbehandlung:  bis zu 1,5 Std

Auffüllen:  bis zu 1 Std

 

Bändchen:

Erstbehandlung:  bis zu 20 Min

Entfernen und Neu: bis zu 40 Min

– Kein Augen-Make-Up benutzen
–  Keine Wimpern vorher formen (Wimpernzange oder Wimpernwelle)
–  Gesichtscreme abnehmen (mit wasserbasierendem Reinigungsmittel)

 

 

 

Einzelwimpern

Bei richtiger Anbringung halten die Wimpern bis zu 3 Wochen.

Da die eigenen Wimpern auch wachsen und vereinzelt auch ausfallen (natürlicher Wimpernausfall), können die Eigenwimpern die einzeln angebrachten Wimpern nicht mehr länger halten und fallen aus. Dadurch entstehen dann Lücken. Wenn dies passiert ist ein Auffülltermin nötig.

Wimpernbändchen

Bei richtiger Anbringung hält das Wimpernbändchen bis zu 4 Wochen (je nach Pflege auch länger!)

Das Wimpernbändchen ist ein von uns patentiertes Verfahren und hat den Vorteil, dass nicht nur eine einzelne Wimper eine Wimper tragen muss, sondern alle Wimpern tragen zusammen ein Wimpernbänchen. Somit entstehen keine Lücken, da die Wimpern, die man natürlich verliert, im Bändchen bleiben und das Bändchen dann mit der Zeit mit den Eigenwimpern mit rauswächst.

 

 

Wie ist der Aufbau eines Haares und aus was besteht ein Haar überhaupt?

Nüchtern betrachtet, ist das Haar nichts weiter als ein totes, aus verhorntem Eiweiß (Keratin) bestehendes Anhanggebilde der Haut. Dies bedeutet aber nicht, dass es keine Einflussmöglichkeiten auf das Erscheinungsbild dieser ´toten´ Materie gäbe. Zum besseren Verständnis muss man sich aber mit dem Haaraufbau etwas vertraut machen. Man kann drei wesentliche Bereiche unterscheiden:
1.) Der Markkanal (Medulla) bildet wie ein Röhrchen die Mitte des Haares. Er ist oft nur unregelmäßig bzw. gar nicht mit dem sogenannten Mark gefüllt. Bei der Färbung des Haares kommt diesem Teil keinerlei Bedeutung zu.
2.) Die Faserschicht (Kortex) nimmt ungefähr 80 % des Haares ein. Gebildet wird die Faserschicht aus feinen, verhornten, kabelähnlichen Fasern, die sich zu Faserbündeln zusammenschließen und die in eine Kittsubstanz eingebettet sind. Einzelfasern vernetzen die Faserbündel und geben dem Haar so seine Festigkeit. Für die Farbbehandlung hat die Faserschicht vor allem deshalb große Bedeutung, weil in ihr die natürlichen Farbpigmente des Haares eingelagert sind. Aber auch wesentliche individuelle Eigenschaften eines Haares (Elastizität, Widerstandsfähigkeit usw.) werden durch die Qualität der Faserschicht bestimmt.
3.) Die Schuppenschicht (Cuticula) bildet die äußere Schicht des Haares. Sie besteht aus flachen, plattenförmigen, verhornten, transparenten Zellen, die das Haar ringförmig umgeben. Fünf bis zehn Schuppenlagen, die dicht übereinander liegen, halten das Haar “zusammen” und schützen es vor äußerer Belastung. Die Schuppen liegen in Wachstumsrichtung überlappend übereinander, ähnlich wie etwa ein Tannenzapfen. Diese gleich gerichtete Orientierung ist wichtig, um ein Verhaken der Schuppenschicht benachbarter Haare und damit ein Verfilzen zu verhindern. Beim Toupieren werden gezielt Haare durch ´Gegenkämmen´in eine andere Orientierung gebracht,es wird also gewollt ´verfilzt´.
Bei gesundem Haar liegen die Schuppen eng an den Haarschaft an, und brechen hierdurch das auf sie fallende Licht in gleicher Form, das Haar ´glänzt´. Durch das glatte Anliegen an den Haarschaft lassen sie aber auch sehr gut die in der darunter liegenden Faserschicht eingelagerten Farbpigmente durchscheinen, wodurch die Haarfarbe kräftig und ´satt´ erscheinen lässt.

 

Wie schon an anderer Stelle angedeutet reagiert das ´tote` Haar durchaus auf Umwelteinflüsse. Haare sind hygroskopisch, d.h. sie nehmen bis zu 30% Wasser auf und verändern sich dadurch. Einmal verändert sich dabei durch den Quellvorgang der Durchmesser um bis zu 14%, zum anderen lässt sich das Haar in nassem Zustand um bis zu 70% dehnen, deutlich mehr als in trockenem Zustand (50%). Gleichzeitig aber reagiert das Haar sensibler auf Belastung, denn während ein trockenes, europäisches Haar im Durchschnitt ein Zuggewicht von 80 -100g aushält, verringert sich dies im nassem Zustand um rund ein Drittel.

Die das Haar bildende, so genannte Haarwurzel liegt in einer Einstülpung der Haut, dem Haarfollikel. Das untere Ende ist etwas dicker und umschließt die so genannte Haarpapille, in der die ´Mutter´- oder Matrixzellen sitzen, die durch Zellteilung den eigentlichen Aufbau der Haarsubstanz verursachen. Diese Haarsubstanz wird kontinuierlich neu gebildet und durch einen Kanal zur Hautoberfläche gedrückt. Im Verlauf dieses Prozesses verhornen die Zellen und bilden den Haarschaft, der ausschließlich aus toten, keratinisierten Zellen besteht. Damit wird deutlich, dass auch Haarersatz oder eingebrachte Haarteile grundsätzlich keine andere Pflege als das eigene Haar benötigen, sofern sie in ihrem Haaraufbau nicht beschädigt worden sind, denn in beiden Fällen handelt es sich um ´tote´ Zellsubstanz. Aus diesem Grunde ist auch die weit verbreitete Meinung, ein Haarschnitt könne das Haarwachstum stimulieren, als Fehlinformation einzustufen.

 

 

Bekanntermaßen wachsen unsere Haare, aber dies ist keineswegs ein unendlicher Prozess wie viele glauben, sondern es gibt verschiedene Wachstumsphasen, an deren Ende der genetisch vorprogrammierte Haarausfall steht. Grundsätzlich kann ein Haar etwa 7 Jahre alt werden, Männerhaare haben einen kürzen Lebenszyklus als Frauenhaare. Während der sogenannten Wachstums- oder Anagenphase, die etwa 90% des Lebenszyklus oder rund 6 Jahre dauert, wächst das Haar jeden Tag etwa 0,3 – 0,4 Millimeter, pro Jahr sind dies etwa 10-15 cm. Danach gibt es eine kurze Übergangs- oder Katagenphase, die nur drei bis vier Wochen dauert. In dieser Zeit wächst das Haar nicht mehr weiter, die haarbildenden Zellen bilden sich zurück und die Haarwurzel verkürzt und verdickt sich. Zu guter Letzt folgt die drei- bis viermonatige Ruhe- oder Telogenphase. In der Zeit sitzt das Haar nur noch im oberen Ende des Haarfollikels. Anschließend fällt das Haar aus. Gesunde Menschen verlieren pro Tag etwa 100 Haare. Nach einiger Zeit wird das Haarfollikel wieder aktiviert und bildet erneut ein Haar. Während des Menschenlebens kann ein Follikel etwa 10 -12 mal ein Haar bilden. Der gesamte Haarwuchs ist sehr weitgehend genetisch geprägt, nicht nur was die Länge und die Häufigkeit des Haarlebenszyklus angeht, sondern auch die Haardichte (Rothaarige haben weniger Haare als Blonde) und die Haardicke. Es gibt also grundsätzlich keine exakten Werte, sondern nur eine statistische Bandbreite.

 

Es wird ja im Internet immer viel über Tempelhaare berichtet, aber kaum einer beschäftigt sich mit den Hintergründen. Dies holen wir jetzt hier nach.
Die dominierende Religion Indiens ist bekanntlich der Hinduismus. Der Hinduismus kennt viele Gottheiten, aber die bekanntesten sind einmal der Gott Brahma – der Schöpfer, der Gott Shiva – der Zerstörende und der Gott Vishnu – der Erhaltende. Diese Drei sorgen für das Gleichgewicht der Welt, was aber natürlich die Gläubigen nicht abhält, sich schwerpunktmäßig mal auf den einen, mal auf den anderen zu konzentrieren. Die Anhänger des Gottes Vishnu haben den Vaishnavismus entwickelt, eine der drei wesentlichen Strömungen im Hinduismus.
Der Mythologie nach hat Vishnu, als er seine Frau Lakshmi geheiratet hat, ein rauschendes Fest gefeiert, das zum größten Teil kreditfinanziert war. Die Zinsen für diesen Kredit versprach Vishnu zurückzuzahlen, und seine Anhänger betrachten ihre Spenden, egal ob Geld oder Sachspenden, als ihren Beitrag zu Vishnus Kreditfinanzierung. Soweit in ganz groben Zügen zu den mythologischen Hintergründen.
Dem Gott Vishnu wird in vielen Tempeln Indiens gehuldigt, u.a. auch im Bundesstaat Andra Pradesh im Süden des Landes. Dort, etwa 130km entfernt von Chennai, dem früheren Madras, befindet sich in den Tirumala-Bergen die Stadt Tirumala mit dem Tirupati-Tempel.Es wird ja im Internet immer viel über Tempelhaare berichtet, aber kaum einer beschäftigt sich mit den Hintergründen.

Dies holen wir jetzt hier nach.
Die dominierende Religion Indiens ist bekanntlich der Hinduismus. Der Hinduismus kennt viele Gottheiten, aber die bekanntesten sind einmal der Gott Brahma – der Schöpfer, der Gott Shiva – der Zerstörende und der Gott Vishnu – der Erhaltende. Diese Drei sorgen für das Gleichgewicht der Welt, was aber natürlich die Gläubigen nicht abhält, sich schwerpunktmäßig mal auf den einen, mal auf den anderen zu konzentrieren. Die Anhänger des Gottes Vishnu haben den Vaishnavismus entwickelt, eine der drei wesentlichen Strömungen im Hinduismus.
Der Mythologie nach hat Vishnu, als er seine Frau Lakshmi geheiratet hat, ein rauschendes Fest gefeiert, das zum größten Teil auf Kredit finanziert war. Die Zinsen für diesen Kredit versprach Vishnu zurückzuzahlen, und seine Anhänger betrachten ihre Spenden, egal ob Geld oder Sachspenden, als ihren Beitrag zu Vishnus Kreditfinanzierung.

Soweit in ganz groben Zügen zu den mythologischen Hintergründen.
Dem Gott Vishnu wird in vielen Tempeln Indiens gehuldigt, u.a. auch im Bundesstaat Andra Pradesh im Süden des Landes. Dort, etwa 130km entfernt von Chennai, dem früheren Madras, befindet sich in den Tirumala-Bergen die Stadt Tirumala mit dem Tirupati-Tempel.

         

In diesem Tempel komplex steht u.a. eine über zwei Meter große Statue des Gottes Balaji, der eine der vielen Inkarnationen ist, die Vishnu bei Bedarf annehmen kann.

 

Der Tempel gehört zu den reichsten Indiens, nicht nur aufgrund der umfangreichen Geld- und Sachspenden, die täglich von tausenden Pilgern aus aller Welt dort abgegeben werden, sondern auch dadurch, dass im Kalyana Katta Komplex des Tempels Hunderte von Frisören und seit 2005 auch Frisörinnen damit beschäftigt sind, willigen Pilgern, etwa 25.000 pro Tag, die Schädel kahl zu scheren.

 

Die Pilger zahlen für das Scheren eine kleine Gebühr. Hintergrund für dieses Ritual ist nicht etwa, dass die Haare als Sachspende gesehen werden, sondern dass die Pilger durch das Abschneiden der Haare ihre Unterwürfigkeit gegenüber ihrem Gott demonstrieren wollen. Die Haare verbleiben im Tempel, wo sie gesammelt und dann auf Auktionen verkauft werden, wobei der Erlös natürlich wieder dem Tempel zu Gute kommt. Dies hat aber auch durchaus positive Auswirkungen auf die Allgemeinheit, denn der Tempel finanziert auch soziale Einrichtungen wie z.B. Krankenhäuser u.ä.. Angeblich ist es ein Muss, dass die Haare nur in den Export gehen dürfen.

Tatsächlich geht ein großer Teil der Haare zur Weiterverarbeitung nach China, ein kleinerer Teil nach Europa und die USA. Egal, was Sie in irgendwelchen Anzeigen über die Herkunft irgendwelcher Haarteile lesen, Sie können davon ausgehen, dass zumindest der weitaus größte Teil der auf dem Weltmarkt gehandelten, hochwertigen Haarteile im Original aus Indien stammt. 2005 hat Indien für rund 300 Mill. USD Haare exportiert, allein aus Tirupati kamen 400t. Alle Großen der Branche, wie z. B. der italienische Hersteller Great Length, verwenden Haare aus Indien

(Quelle: wie auch in Fachmagazinen und in den Medien Beschrieben wird) .
Es sei aber nicht verschwiegen, dass nicht alle indischen Haare auf dem Weltmarkt aus indischen Tempeln kommen. Findige Geschäftemacher haben auch in Indien längst erkannt, dass man mit den Haaren richtig gut Geld verdienen kann. Scouts rennen mittlerweile über Land und bieten Frauen an, ihre Haare abzukaufen, und nicht wenige Frauen verdienen sich mit ihren Haaren ein kleines, willkommenes Taschengeld zum Unterhalt ihrer Familie.
Und wir wollen Ihnen auch die Schattenseiten dieses an sich positiven Aspektes in einer relativ armen, durch eine hohe Analphabeten rate gekennzeichneten Gesellschaft nicht verschweigen: Nicht alle Frauen schneiden die Haare freiwillig ab, sondern werden z.T. von ihren Männern mit Nachdruck dazu gebracht, diese zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen. Es gibt auch Berichte, dass Frauen und Mädchen die Haare gewaltsam abgeschnitten worden sind. Die indische Regierung hat das Problem nach eigener Aussage erkannt und geht entsprechenden Anzeigen oder Hinweisen nach, so sie denn zu ihrer Kenntnis gebracht werden.

 

 

Für die Haltbarkeit der Wimpernverlängerung, ist ausschließlich die Kundin mit Ihrer Pflege verantwortlich.
Daher übernimmt die Ausführende (Haare wie Rapunzel-Schnee GmbH) keinerlei Haftung oder Schadenersatzansprüche.

 

Waschen
Auch beim Waschen gibt es ein paar Dinge zu beachten:
1.) Benutzen Sie das richtige Shampoo!
Warum? Shampoos enthalten je nach Rezeptur neben rund 90% Wasser und waschaktiven Substanzen, sogenannten Tensiden, unterschiedliche Inhaltsstoffe, die auf entsprechende Haar- bzw. auch Kopfhauttypen zugeschnitten sind. Lassen Sie sich im Friseursalon beraten, und investieren Sie lieber in Markenprodukte als in ´Geiz ist geil´.

 

2.) Waschen Sie richtig!
Warum? Ihre Haare wurden nicht dafür gemacht, mit Seifen und in nassem Zustand heftig durcheinander geknetet und gewalkt zu werden. Üblicherweise dürften Ihre Haare nicht so heftig verschmutzt sein, dass Sie tatsächlich durch massive Rubbelarbeit auch mechanisch Schmutz aus dem Haar entfernen müssen. Tatsächlich reicht das Auftragen und Einmassieren des Shampoos in Wachstumsrichtung der Haare. Sie fangen auf der Kopfhaut an und verteilen das Shampoo langsam bis in die Haarspitzen, ohne alles heftig durcheinander zu wirren. Nach kurzer Einwirkzeit spülen Sie die Haare gründlich aus. U.U. wiederholen Sie den Vorgang noch einmal in gleicher Weise.

 

3.) Waschen Sie nicht zu oft!
Warum? Auch Waschen beansprucht Ihre Haare. Denken Sie daran, Wasser dringt in die Haare ein und bringt die Haare zum Quellen. Beim Trocknen wird das Wasser wieder langsam abgegeben, die Haare `schrumpfen´ wieder zusammen. Beim Trocknen und Kämmen werden die Haare besonders beansprucht, ebenso beim Fönen. Es wäre naiv zu behaupten, dass diese ganzen Vorgänge das Haar absolut ´kalt´ lassen, egal was manche Haarmittelwerbung uns glauben machen will. Immer daran denken, unser Kopfhaar ist ein Überbleibsel unserer Körperbehaarung und soll uns ursprünglich wärmen. Die Evolution hat uns dieses Haar nicht gegeben, um es permanent zu waschen, es ist dafür einfach nicht gebaut.

Fönen
Fönen ist doch nur heiße Luft, was soll da schon schief gehen? Aufpassen!

1.) Weniger Hitze ist mehr!
Warum? Trockene Haare sind stabil bis etwa 280° C, bei nassen Haaren ist bei 140°C Schluss. Wasserdampf hat bekanntlich eine Temperatur von rund 100°C , und liegt damit relativ nahe an der Schädigungsgrenze von nassem Haar. Haare nehmen bekanntlich Wasser auf, dh. es wird in den Zellen der Faserschicht eingelagert, die Zellen quellen. Wenn Sie nun sehr viel Hitze einbringen, versucht das Wasser zu verdampfen, und zwar nicht nur das auf dem Haar, sondern auch das in dem Haar befindliche. Dabei dehnt es sich naturgemäß aus und zerstört damit die Zellen. Also lieber mit geringerer Wärmezufuhr arbeiten, nehmen Sie sich etwas mehr Zeit, Ihr Haar wird es Ihnen danken.

2.) Trockenkämmen – vergessen Sie´s!
Warum? Diese Frage haben wir eigentlich schon in den vorstehenden Absätzen beantwortet. Stellen Sie sich das Zusammenspiel von mechanischer Beanspruchung und heißer Luft bei den empfindlichen nassen Haaren einmal plastisch vor, dann verstehen Sie, warum hier Vorsicht angebracht ist. Wie es richtiger ist? Zuerst drücken Sie Ihre Haare vorsichtig in einem trockenen Handtuch aus. Dann ordnen Sie die nassen Haare mit groben Kamm, fangen Sie an den Haarenden an, und arbeiten Sie sich langsam und vorsichtig zum Haaransatz vor. Dies machen Sie von oben, also auf der Haaroberfläche, als auch von unten an der Haarunterseite. Dann fönen Sie das Haar vorsichtig bei mittlerer Wärmeeinstellung, bis es nur noch etwas feucht ist. Dann nehmen Sie erneut den groben Kamm und arbeiten das Haar noch einmal, wie vorstehend beschrieben, durch. Dann nehmen Sie eine normale Bürste, und arbeiten das Haar noch einmal, wieder von den Spitzen bis zum Haaransatz, vorsichtig durch, wieder von oben und von unten. Dann Fönen Sie das Haar trocken, indem Sie lediglich mit den Fingern durchs Haar fahren. Wenn Sie rundfönen wollen, dann fangen Sie beim letzten Arbeitsgang entweder weiter oben im Haar an und bearbeiten abschließend die Haarspitzen mit der Rundbürste, oder Sie bearbeiten nur die Haarspitzen mit der Rundbürste und lassen das übrige Haar so trocknen. Welche Pflegeprodukte kann ich nehmen?

Conditionieren
Waschen allein ist insbesondere bei längeren Haaren oder Haarverlängerungen nicht genug, denn das Haar benötigt Pflegeprodukte, die es festigen und seine Kämmbarkeit verbessern. Deshalb:
1.) Benutzen Sie einen sogenannten Conditionierer bzw. eine Kur!
Warum? Insbesondere bei Haarteilen bzw. Haarextensions ist es wichtig, nach dem Waschen eine Kur bzw. einen Konditionierer in das Haar einzubringen, denn das Haarteil wurde während seiner Herstellung nicht nur gereinigt, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch blondiert und anschließend auf den von Ihnen gewünschten Farbton gefärbt. Selbst wenn beide Vorgänge sorgfältig und so schonend wie möglich durchgeführt wurden, so haben sie doch das Haar strapaziert. Gönnen Sie deshalb dem Haarteil, was Sie Ihrem Haar im Falle einer derartigen Behandlung auch geben würden. Kuren bzw. Konditionierer sorgen, je nach Wirkstoff, für eine anliegende Schuppenschicht und damit für mehr Glanz und bessere Kämmbarkeit.

Merke:
Bitte keine Produkte die Alkohol enthalten oder Siliconhaltig sind verwenden, da die Bondings sich ansonsten lösen können und heraus gehen! Wir haben die Erfahrung gemacht das es ebenso wichtig ist, dass im Shampoo keine Weizenkeime enthalten sind, da diese teilweise die Bondings erweichen lassen und dadurch die Haltbarkeit bzw. Festigkeit der Bondings verloren geht!

Diese Frage sollte man mit nein beantworten, man kann zwar mit gutem Gewissen mit der Haarverlängerung schwimmen, baden und sich am Meer vergnügen, jedoch sollte man die Haare zuvor zu einem Zopf flechten oder zusammen Binden!

Wichtig ist nach dem Schwimmen und Baden das die Bondingsbereiche gut abgetrocknet werden damit ein aufquillen der Haare verhindert wird.

Sind chinesische Haare von minderwertiger Qualität?

Das kann man so ganz sicher nicht sagen. Auch Chinesinnen pflegen ihre Haare sorgfältig und wollen gerne hübsch aussehen, so dass das Haar so gut ist wie jedes andere. Aufgrund der Behandlung ist das Haar jedoch beschädigt und erfordert eine sorgfältigere Pflege. Was man angesichts des attraktiveren Preises bei den Nicht-Remi-Haaren spart, legt man durch teurere Pflegemittel schnell wieder drauf. Aber auch hier hängt es vom Verwendungszweck ab. Abnehmbare Perücken werden in der Regel nur sehr selten gewaschen, entsprechend bleibt die Silikonschicht lange erhalten, so dass die fehlende Schuppenschicht nur einen unwesentlichen, nicht wirklich ins Auge fallenden Nachteil darstellt. Anders verhält es sich da schon bei Permanent-Haarverlängerungen, die die üblichen Waschzyklen von zwei- bis dreimal pro Woche aushalten sollen. Da kann das zunächst teurere Remi-Haar die tatsächlich günstigere Alternative sein. Aber auch dies hängt von der beabsichtigten Verwendungsdauer ab. Wer nur kurzfristige Verlängerungslösungen, etwa für einen Urlaub oder für eine Promotiontour sucht, ist möglicherweise mit Nicht-Remi-Haar bestens bedient.